Spitzenspalter?

Spitzenspalter – oder – Wie ich es schaffe, eine Partei zu zerlegen Die AfD steht vor zwei wichtigen Wahlen. In NRW ist nun Wahlkampf, man spürt ihn kaum (Ausnahme: Auf Twitter & Instagram tut sich was).
Woran liegt das? Nun, die elementaren Themen – Islam, Innere Sicherheit, Familie – finden kaum oder gar keine Beachtung. Man dümpelt mit Plakaten dahin, die, sehr unscheinbar und farblos gestaltet, eher an einen Stofftiger, denn an eine Partei erinnern, die “Alternative“ sein will und sich „Mut zur Wahrheit“ auf die Fahne geschrieben hat. Stattdessen setzt man auf wiedergekäute Parolen und hofft, dass „Volk“ wird verstehen. Das Volk versteht. Allerdings vermutlich in eine andere Richtung, als dies wünschenswert wäre. Denn die Öffentlichkeit wird immerfort mit Informationen versorgt! Es ist zu lesen, dass Frauke Petry einen Zukunftsantrag vorstellt, der die künftige Ausrichtung der Partei zum Inhalt hat. Sicherlich ein positiver Impuls, wäre da nicht die gleichzeitig spalterische Aussage, dass die fundamentalpolitischen Kräfte nicht mit denen der Realpolitik zusammenpassen. Also – entweder…oder.
Für eine Alternative ist dieser Standpunkt destruktiv, wird sie doch einer wesentlichen Komponente beraubt, die heute wichtiger denn je ist: Patriotismus! Wer glaubt, in Zeiten einer gescheiterten Integration und der weiter fortschreitenden Migration mit weichgespülten Sprüchen und blassen Plakaten einen energischen, wirkungsvollen und zielführenden Wahlkampf führen zu können, soll weiterhin durch die rosarote Brille schauen und von besseren Zeiten träumen. Helfen, wird es dem Mainstream, ist ja ganz in seinem Sinne. Auch die Causa Höcke, die natürlich im Spiel um Macht und Mandate nicht fehlen darf, scheint so bedeutsam, dass Teile der Parteispitze nicht müde werden, Material zu sammeln, zu analysieren und gegen den unliebsamen Parteikollegen ins Feld zu führen. Letztlich wurde das fatalste aller Argumente in die Öffentlichkeit kolportiert: Hitler!
Das wirkt immer und ist Garant dafür, seine Mitstreiter ohne wenn und aber überzeugen zu können. Da hinterfragt niemand mehr, da ist man devot geneigt zu sagen: „Das muss weg“! Höcke mit Hitler in Verbindung zu bringen ist der billige Versuch, der patriotischen Seite in der AfD einen schweren Schlag zu versetzen. Dabei bedienen sich die Akteure des gleichen Vokabulars, das auch gerne vom linken Spektrum eingesetzt wird, wenn es mal wieder darum geht, den Kampf gegen Rechts zu forcieren. Wer im Koblenzer Glashaus mit Le Pen und Wilders sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, sondern auch anderen Parteimitgliedern die Freiheit der Gedanken zugestehen.
Die Alternative für Deutschland wurde nicht gegründet, um sich an die Blockparteien anzuschmiegen und „salonfähig“ im Sinne von CDU/CSU oder FDP zu werden. Vielmehr sollte sie die einzige Kraft in Deutschland sein, die sich nicht auf das Beschönigen oder Gutreden der Missstände versteht, sondern diese vehement aufzeigt und bekämpft, das Sprachgenre ist so zu wählen, dass jedem unmissverständlich klar wird, wie ernst die Lage in unserem Land ist. Wir brauchen keine weiteren zahnlosen Raubtiere in der Parteienwelt. Man hätte sich gewünscht, dass die Führungsspitzen ihre Energie für das Wohl Deutschlands einsetzen. Manch einer hat das verstanden und setzt seine ganze Kraft für den Kampf um Heimat, Identität und Zukunft ein. Dieser Einsatz wird mit     Loyalität und Zuspruch belohnt. Andere wiederum werden nicht müde, das eigene Nest für egoistische Zwecke immer wieder aufs Neue zu beschmutzen. Teile und herrsche – Nicht meine Alternative!
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One thought on “Spitzenspalter?

  1. Der vermeintliche Versuch einer Spaltung schlug ja zum Glück fehl! Vorschlag meinerseits: Schwamm drüber, Mund abputzen, Blick nach vorn & die (ja, das ist wahr: leider nur wenigen!) Helfer der AfD massiv unterstützen (nein, es geht da nicht um Geld, sondern um Geltung! Um mehr Wertschätzung, Lob, Anerkennung für die, die sich für die Partei den A**** aufreißen! Glück auf! Für unser Vaterland und unser Bundesland! Starke AfD in den NRW-Landtag!

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