Gedanken zu Björn Höcke:

Ich höre und lese immer wieder, dass Parteimitglieder oder -freunde sich im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis für Björn Höcke rechtfertigen müssen. Der Tenor lautet offenbar nicht selten: “Ich würde die AfD ja wählen, wenn Björn Höcke nicht wäre.” Man bliebe dann doch lieber zähneknirschend bei CDU, FDP, SPD etc.
Wenn dem so ist, dann geht es diesen Menschen weniger um Inhalte, die eine Partei insgesamt zu bieten hat, sondern man reibt sich an der Person Höcke. Das ist mir als  Argumentation zu wenig. Wie stehen diese Leute eigentlich dazu, einer Partei den Vorzug zu geben, deren Kanzlerin einen Rechtsbruch nach dem anderen begeht? Sind diese Menschen bereit, dieses Dilemma weiter zu tragen, oder wollen sie eine Veränderung?
Sprechen Sie doch mal über Kinderehen, die offensichtlich für Maas und Özoguz nicht so ein großes Problem darstellen.
Fragen Sie nach der verfehlten und für die ärmere Bevölkerung desaströsen Energiepolitik, die der einfache Bürger mitträgt, während Nachbarstaaten kostenlos profitieren.
Thematisieren Sie alternativ, dass der deutsche Bürger sämtliche Rettungspakete der EU zu einem Großteil tragen muss.
Es gibt so viele Themen, die es wert sind, auf den Punkt gebracht zu werden. Warum also das ewige Gejammere um Höcke? Die AfD hat ein breites Meinungsspektrum, das ist gewünscht, das ist der Gründungsgedanke. Die Menschen haben hier einen Raum gefunden, in dem sie wieder offen sprechen können, ohne ausgegrenzt zu werden.
Durch dieses unwürdige Höcke-PAV-Thema, das aus meiner Sicht einfach nur künstlich am Leben gehalten wird, rudert man zurück, passt sich dem Mainstream an und setzt auch in der AfD einen Maulkorb nach dem anderen auf.
Wir sollten aufklären, unsere Inhalte kommunizieren und die Frage stellen, warum die Konsensparteien anstelle eigener Lösungen immer mehr auf AfD-Positionen zurückgreifen.
Wir wollen stolz sein auf unsere junge Partei, sie mit Würde vertreten und selbstbewusst an einer guten Zukunft für Deutschland, insbesondere für die folgenden Generationen, mitwirken.

Zeit für Veränderung, Zeit für eine starke, einige und zielführende Politik der AfD.